MV2012 Programm
Mittwoch, 23. Mai 2012
Begrüßung
- Fredy Brunner, Stadtrat St.Gallen, Vorsteher der Direktion Technische Betriebe der Stadt St.Gallen und Vorstandsmitglied des Klima-Bündnis e.V. sowie
- Joachim Lorenz, Referent für Gesundheit und Umwelt der Landeshauptstadt München und Vorstandsvorsitzender des Klima-Bündnis e.V.
Begrüßung durch
- Joachim Lorenz, Vorstandsvorsitzender des Klima-Bündnis
- Thomas Scheitlin, Stadtpräsident St.Gallen, Vorsteher der Direktion Inneres und Finanzen der Stadt St.Gallen
- Diego Iván Escobar Guzman, Koordinator für Landnutzung, Umwelt und Biodiversität der COICA (Coordinadora de las Organizaciones Indígenas de la Cuenca Amazónica, Koordination der indigenen Organisationen des Amazonasbeckens) in Quito, Ecuador
Postwachstumsgesellschaft – Konzepte für die Zukunft
Dr. Irmi Seidl, Eidgenössische Forschungsanstalt für Wald, Schnee und Landschaft WSL /
pdf 583 KB
Trotz zahlreicher wachstumskritischer Stimmen halten Politik, Wirtschaft und Gesellschaft an ihrer Orientierung am Wirtschaftswachstum fest. "Nachhaltige Entwicklung" wird als "nachhaltiges Wachstum" vereinnahmt. Alternative Entwicklungsmöglichkeiten eröffnen uns neue Perspektiven.
Die 2000 Watt-Gesellschaft: Konzept und Umsetzung in der Schweiz
Roland Stulz, Geschäftsführer der Fachstelle 2000-Watt-Gesellschaft / pdf 3,8 MB
Die Senkung des Energiebedarfs von heute rund 6000 Watt pro Kopf auf 2000 Watt und eine Energieversorgung, die zu Dreiviertel von erneuerbaren Energien gedeckt wird – diese Ziele der 2000-Watt-Gesellschaft geben eine Richtschnur für die nachhaltige Energiezukunft der Schweiz.
"Buen Vivir" Ein anderes gesellschaftliches Entwicklungskonzept mit globaler Relevanz
Alberto Acosta, Ökonom, Professor an der Universität FLACSO, Ecuador, ehemaliger Minister für Energie und Bergbau, ehemaliger Präsident der verfassungsgebenden Versammlung von Ecuador / pdf 1,7 MB
Klimawandel, Finanz- und Armutskrisen drängen zur Suche nach Alternativen zum Wachstumszwang – auch in Lateinamerika. "Buen Vivir" oder "Sumak Kausay" bedeutet übersetzt "Gutes Leben" und beruft sich auf indigene Traditionen und Wertvorstellungen. Während das Konzept in Europa bisher kaum wahrgenommen wurde, hat in Ecuador und Bolivien das Recht auf ein gutes Leben Verfassungsrang erhalten.
St. Gallen auf dem Weg – Die Energiezukunft beginnt jetzt
Fredy Brunner, Stadtrat und Vorsteher der Direktion Technische Betriebe der Stadt St. Gallen / pdf 1,6 MB
Was muss getan werden, damit die Wärme-, Elektrizitäts- und Mobilitätsbedürfnisse der Menschen in St. Gallen auch im Jahr 2050 erfüllt werden können? Weitermachen wie bisher ist keine Option. Erneuerbare Energien ausbauen, Energie effizient und sorgsam nutzen, das ist der Weg in die Zukunft. Die Stadt St. Gallen stellt sich diesen Herausforderungen mit dem Energiekonzept 2050.
Parallele Foren
Forum 1: Braucht die 2000-Watt-Gesellschaft neue Lebensstile?
- Marcel Hänggi, freier Journalist und Autor, Zürich, Schweiz, pdf 52 KB
Forum 2: Klimawandelfolgen: Betroffenheit und Anpassung in der Energieversorgung
- Aurelia Ulrich, Internationale Alpenschutzkommission CIPRA, Fürstentum Liechtenstein /
pdf 3,5 MB - Dr. Christoph Ritz, Geschäftsleiter ProClim, Bern, Schweiz / pdf 1,5 MB
Forum 3: Lokal-global: Kommunen und die Millenniumsentwicklungsziele
- Alberto Acosta, Ökonom, Professor an der FLACSO, Ecuador
- Edwin Vásquez, COICA, Ecuador
- Silvia Hesse, Landeshaupstadt Hannover, Deutschland / pdf 3,3 MB
- Veronika Kiss, CEEweb for Biodiversity, Ungarn / pdf 226 KB
Forum 4: Klimabündnis-Städte Schweiz als Pioniere der 2000-Watt-Gesellschaft – Vom energiepolitischen Modell zu realen Erfolgen!
- Dr. Karl Tschanz, Umwelt- und Gesundheitsschutz Zürich, Leiter Umweltschutzfachstelle /
pdf 496 KB - Barbara Schwickert, Gemeinderätin, Sicherheitsdirektorin, Stadt Biel
- Peter Käppler, Stadtrat, Bau- und Verkehrsreferent, Stadt Schaffhausen /
pdf, 1,1 MB
Forum 5: Innovative Finanzierung lokaler Klimaschutz-Maßnahmen
Mit der Gründung einer Klima-Bündnis-Arbeitsgruppe zum Thema Finanzierung wird der Austausch über innovative Finanzierungsmechanismen unterstützt. Zudem will die Arbeitsgruppe Einfluss auf die Förderung des kommunalen Klimaschutzes als Bestandteil des EU-Finanzrahmens 2014 – 2020 nehmen. / pdf 66 KB
Mitgliederversammlung des Klima-Bündnis e.V.
- Rechenschafts- und Finanzbericht für das Jahr 2011
- Entlastung des Vorstandes
- Planung und Aktivitäten für das Jahr 2012
- Vorstandswahl
- Resolutionen und Verschiedenes
Die Millenniumskonsumziele als wichtiger Beitrag zu den Millenniumsentwicklungszielen,
pdf 60 KB
Resoulution: Indigenes Redd+ in Amazonien, pdf 64 KB
Stadterlebnisse im Stiftsbezirk
Gallusjahr: 1400 Jahre-Jubiläum der Stadt St. Gallen, Führung durch die Klosteranlage, die Klosterkirche mit Orgelspiel und das UNESCO-Weltkulturerbe Stiftsbezirk und Stiftsbibliothek
Empfang und Gala-Dinner im Pfalzkeller
- Fredy Brunner, Stadtrat St. Gallen
- Joachim Lorenz, Vorsitzender des Klima-Bündnis e.V.
Freitag, 25. Mai 2012
2000-Watt-Gesellschaft konkret
Podiumsdiskussion
Klimawandel und Alltagshandeln – welche Potenziale, Strategien und Instrumente gibt es für eine 2000-Watt-Gesellschaft? Führt die Green Economy wohlmöglich zum Rebound-Effekt? Sind eine 2000-Watt-Gesellschaft und Wirtschaftswachstum kompatibel? Diesen und anderen Fragen gehen internationale Experten aus Praxis und Forschung auf den Grund.
- Daniel Sauter, Urban Mobility Research, Schweiz
- Dr. David Bosshart, GDI Gottlieb Duttweiler Institute, Schweiz
- Fredy Brunner, Stadtrat St. Gallen
- Naresh G. Giangrande, Transition Network, Grossbritannien
- Dr. Manuela Rottmann, Dezernentin für Umwelt und Energie der Stadt Frankfurt am Main
Moderation: Elisabeth Weyermann, Text & Auftritt GmbH, Schweiz
Projekt-Atelier
Präsentation und Diskussion von Massnahmen und Projekten aus den Mitgliedskommunen des Klima-Bündnis / pdf 67 KB
Zusammenfassung der Konferenz und Ausblick
- Joachim Lorenz, Vorsitzender Klima-Bündnis e.V.
- Fredy Brunner, Stadtrat St.Gallen
Parallele Fachexkursionen
Tour A: Im St. Galler "Energy Valley"
Zu Fuss die Wasserkraft- und Geothermie-Nutzung im Sittertal entdecken (4 km lange Wanderung). Pionierleistungen früher und heute: Blick auf die höchste Eisenbahnbrücke sowie das erste Speicherkraftwerk der Schweiz, Baustellenbesuch beim Geothermie-Kraftwerk und Einblicke in die Fernwärmeversorgung.
Tour B: Nachhaltige Technologien erforschen
Besuch der EMPA in St. Gallen, eine Forschungsinstitution des ETH-Bereichs für Materialwissenschaften und Technologie. Forschung für eine nachhaltige Zukunft – faszinierend und verständlich präsentiert. Besichtigung der autarken Raumzelle SELF, eines mit Wasserstoff betriebenen Kommunalfahrzeuges sowie materialsparender Plasmaprozesse. Austausch mit Wissenschaftlern zu weltweiten ressourcenschonenden Projekten.
- Poster / pdf 266 KB
- Präsentation / pdf 3,2 MB
Beschreibung der Fachexkursionen, pdf 347 KB
Samstag, 26. Mai 2012
Ausflüge in die Berge und an den Bodensee
Tour A: Der Bodensee – eine Perle der Natur
Die Tour beginnt mit einer Schifffahrt und führt nach Heiden, wo neben einem überwältigenden Panoramablick eine Dorfführung und ein Besuch im eindrucksvollen Museum von Henry Dunant, dem Gründer des Roten Kreuzes, auf die TeilnehmerInnen wartet.
Tour B: Tauchen Sie in die Welt des Appenzellerlandes ein
Der Ausflug bietet einen gemütlichen Dorfrundgang durch den kleinsten Hauptort der Schweiz, eine wunderschöne Aussicht vom Gipfel des Säntis und eine Wanderung durch den imposanten Geologie-Steinpark.
Beschreibung der Ausflüge, pdf 152 KB






