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Die Dresdner Mobilitätsstrategie – Von der Infrastrukturplanung zur Mobilitätsplanung
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Unter den neuen Rahmenbedingungen des letzten Jahrzehnts steht auch die Verkehrsplanung im zentralen Blickfeld gesellschaftsstrategischer Entscheidungen. Vor diesem Hintergrund versucht die Dresdner Verkehrsplanung ihren Weg und ihren Beitrag in eine zukunftsfähige Mobilitätssicherung zu finden.In vielen deutschen Städten ist dieser Weg als die "Dresdner Mobilitätsstrategie" bekannt, die von den vier Säulen Stadtentwicklung und Verkehr, Verkehrsinfrastruktur, Verkehrsmanagement und Mobilitätsmanagement getragen wird.Während die ersten drei Säulen bei aller Modernität ihrer Inhalte doch eher die traditionellen Arbeitsfelder der Stadt- und Verkehrsplanung bedienen, ist das Mobilitätsmanagement eine relativ junge Form, den Problemen unserer Zeit Rechnung zu tragen.Die Ziele des Mobilitätsmanagements sind:
- Mobilität sichern, anstatt Verkehr zu bewältigen
- Verkehrserzeuger an Problemlösungen beteiligen
- Verkehrsmittelwahlverhalten zu ökologischen Verkehrsträgern orientieren
- Verkehrsspitzen abbauen
- Ressourcen und Kosten senken
Diese Ziele lassen sich jedoch nur gemeinsam, d.h. mit den Akteuren des Verkehrs erreichen. In Dresden gibt es ein solches Beispiel bei der Firma Infineon/Qimonda. Durch Maß-nahmen des Mobilitätsmanagements wurde hier innerhalb von 10 Jahren der Kfz-Anteil im Berufsverkehr von 68% auf 55% reduziert, was 12 Mio. Pkw-Kilometer weniger pro Jahr entspricht.
Die Wegekosten der Beschäftigten konnten um 325 EUR/Person/a gesenkt werden.
Die vermiedenen CO2-Emissionen betrugen 400 kg/Person/a; bei 6.200 Mitarbeitern sind dies 2.500 t.
Konzepte und Dokumente
Umweltbericht 2001-2004 (3.7 MB)
Öko-Profit in Dresden (8. Kommunale Klimaschutz-Konferenz des Klima-Bündnis) (683 KB)







